Ich war nie froher die Sonne auf meinem Gesicht zu spüren, wie an...
Tag 13Die Nacht war kalt, ganz ohne meine Sachen und niemand der mich wärmt. Sie waren am Morgen...
Tag 16In der Früh hatte ich leider keine Zeit mehr ein paar Seiten zu schreiben, weil der Busch es...
Das Gerücht des Tages: Wer trinkt Grog aus Flaschen? ~*~ Hier gehts zur Anmeldung von Primum 2 -...
Heute kann ich nicht nur von einer Uth Legende berichten, nein, ich kann dem auch meine eigenen Erfahrungen hinzufügen. Es hat einen ganz eigenen Reiz nicht nur die Berichte aufzuschreiben, sondern selbst tief im Wald nach einem Geheimnis zu suchen, aber ich muss mich zügeln und der Reihe nach berichten.
Wie der werte Leser aus meinen bisherigen Berichten erfahren kann, haben bisher meine Entdeckungen und Aufzeichnungen kein Interesse bei der Führung unseres Lager wecken können. Vielmehr wurde mir mehr oder weniger freundlich mitgeteilt, dass ich, wenn ich schon meine Zeit nicht zu nutzen weiß, wenigstens nicht auch noch die Zeit anderer verschwenden solle.
Auch die letzten Tage ist nichts interessantes im Lager passiert, neben den ständigen Versammlungen und Reden, wer wen wann angreift sind es hauptsächlich die Turniere, mit denen sich die meisten beschäftigen. Ich habe diese Tage genutzt, um mit den Uth ihre Jagdgebiete zu besuchen und sie dort zu beobachten. Dabei sind wir teilweise tief in den Wald vorgestoßen auch wenn wir den großen Fluß dabei nie überquert haben. Zuerst dachte ich unsere Expeditionen seien auch sicherer als mich in der Nähe der Kämpfe aufzuhalten, aber weit gefehlt.
Es ist erstaunlich was hier alles ein tödliches Gift enthält und bestrebt ist den Wanderer damit umzubringen. Unser Alchemist ist völlig überfordert, er weiß nicht wo er anfangen soll zu forschen, katalogisieren und auszuprobieren. Im Moment beschränkt er sich hauptsächlich darauf zu sammeln. Auch die Uth nutzen viele Pflanzen des Waldes, einige kenne ich mittlerweile. Da wäre zum einen der UtOs, ein sehr großer, grauer Pilz, der fast so hart wie ein Stein ist. Die Uth ernähren sich hauptsächlich von diesem Pilz, den sie einige Tage lang einweichen. Je dunkler der Pilz wird, desto reifer und giftiger ist er und man sollte die dunkelen am Besten ganz meiden. Es soll noch einen weiteren Pilz geben, den DurOs, mit dem die Uth ihr, nennen wir es Bier brauen, aber der ist relativ schwer zu finden und einige der Erklärungen darum verstehe ich nicht. Von den Tieren, die einen hier fressen wollen, berichte ich in einem anderen Schriftstück.
Gestern war es soweit und wir sind des nachts in den Wald gegangen, naja, zumindest hat es bereits gedämmert, als wir uns auf den Rückweg gemacht haben. So ein Verhalten gilt selbst bei den Uth als unbedacht und selbstmörderisch, aber ich musste dieses Risiko eingehen um meine offenen Fragen zu klären und eine bedeutende Entdeckung zu machen.
Wie ich bereits mehrfach für meinen werten Leser dargelegt habe, halte ich nicht viel von den KoTi Geschichten, die sich die Uth erzählen. Die meisten davon erscheinen mir eigentlich nur kurze Witze oder Fabeln zu sein, doch diese eine Geschichte war anders als die meisten, die ich erzählt bekommen habe. Diese Geschichte war zum einen viel länger und hatte eine Handlung im eigentlichen Sinn. Die Figur des KoTi hat hier tatsächlich einen Charakter. KoTi ist hier auch nicht der Sieger und entkommt dem Zorn des Phönix nur knapp.
Die Geschichte beginnt mit einem KoTi, der mit sich selbst spricht und sein Schicksal verflucht. Leider beschreibt er es nicht, sondern klagt hauptsächlich seine Hohepriesterin und den Phönix an; weswegen entzieht sich meinem Verständnis. Da er KoTi ist, hörte der Phönix ihm natürlich zu, wie er sich gegen das ihm zugedachte Schicksal auflehnt. Der Phönix zürnte KoTi diese Anmaßung und warf einen Feuerstein vom Himmel, der seine Holzhöhle zerstörte. Die Uth lassen KoTi also in einer Hütte im Wald wohnen, während sie sich selbst nachts nur in Höhlen verstecken. Wie sie diese Idee haben und auf der anderen Seite nicht im geringsten daran denken sie umzusetzen, lässt sich wohl nur mit ihrem Glauben an den Phönix erklären, von dem sie wohl denken, er wolle sie in den Höhlen wohnen lassen. Warum KoTi nachts alleine im Wald schläft ist dagegen einfach zu interpretieren, es soll deutlich zeigen wie stark und mächtig er ist. Die Geschichte schließt damit, dass KoTi dem Phönix nicht böse ist, da er eigentlich gar keine Höhle braucht und es nachts nicht mehr so dunkel ist, weil der Stein noch immer brennt.
Die Uth haben den Stein in ihrer Geschichte mit ToUm bezeichnet, also EinStarkerStein und das ist auch der Begriff den sie für unsere Waffen und Werkzeuge aus Metal verwenden. Interessiert habe ich hier nachgehakt und wollte genaueres über diesen Stein wissen. Zu meiner Überraschung haben einige der Uth Krieger mit großer Ernsthaftigkeit und Überzeugung geschworen, dass sie den Stein selbst gesehen haben und er immer noch mit dem Zorn des Phönix brennt. Ich glaubte in dieser Geschichte gäbe es einen wahren Kern: Es gibt den Stein tatsächlich und es handelt sich um Meteoreisen.
Nach der Beschreibung der Uth schätzte ich die Masse des Metalls auf einige tausend Grobunzen und damit konnte ich endlich Neugierde bei unseren Anführern wecken, oder war es nur Gier nach den Waffen die sie mit dem Meteoreisen schmieden wollten. Mir war es einerlei, ich durfte einen Trupp mit fünf Kriegern und einem Magier als Unterstützung für den gestrigen Abend zusammenstellen und befehligen.
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet die Uth so weit zu bekommen, dass sie mein Unterfangen unterstützen. Wohl habe ich ihnen nicht gesagt, was wir mit dem Meteor vorhaben, sondern überzeugte sie vielmehr, dass es uns Besuchern von großem Nutzen sei, wenn wir die Macht des Phönix mit eigenen Augen sehen würden. Den Ausschlag hat aber LiNoUt gegeben, die sich für mich einsetzte und deutlich machte, dass sie das Brennen des Steins auch sehen möchte und wir deswegen bis zu Dämmerung bleiben müssen. Welch ein Glück ich habe ,einen solchen Freund bei den Uth gefunden zu haben.
So sind wir dann mit einigen Uth am späten Nachmittag zum Stein gegangen, der Weg war beschwerlich und ich war froh ihn einmal bei Licht gesehen zu haben. Wir werden wohl eine Stunde in völliger Dunkelheit zurück legen müssen und wir hatten deshalb ausreichend Fackeln mitgebracht. Ohne die Uth hätten wir wohl keine Chance gehabt die Stelle zu finden und auch die Warnungen, die sie uns gaben waren unschätzbar.
Zuerst dachte ich, dass sie übertreiben. In vielen großen Worten beschrieben sie wie stark der Zorn des Phönix noch in diesem Stein brennt und wie gefährlich es ist sich ihm zu nähern. Trotz meiner Skepsis vorsichtig gemacht, näherten wir uns dem Stein nicht sofort, sondern blieben wie die Uth wohl sechs Schritt davor stehen und beobachteten zuerst aus sicherer Entfernung. Wir konnten eine Libelle beobachten, die sich dem Stein zu weit näherte, ihn mehrmals umkreiste, immer unkontrollierter in ihrem Flug wurde, schließlich abstürzte und tot liegen blieb.
Es wäre wohl unser Verderben gewesen, wenn wir alleine hier angekommen und einfach auf den Stein zugelaufen wären. Der Effekt war auf den ersten Blick leicht zu übersehen. Der Stein liegt in einer kleinen Mulde aus nackter Erde und bis zu einem Abstand von einem Schritt findet sich nichts lebendes, nicht Tier, nicht Pflanze. Auch auf zwei Schritt scheint alles zu sterben, was zufällig in diesen Bereich kommt. Man konnte die vielen kleinen MeUd Knochen auch von unserer Warte aus gut sehen. Auch die nächsten zwei Schritte entfernt waren Pflanzen und Bäume verdorrt und krank und seltsam missgestaltet. Vor uns und rund um uns herum lagen einige der kleinen MeUd Felltiere, die die Uth essen, tot und ohne erkennbare Verletzung auf dem Waldboden.
Als wäre das nicht schon unheimlich und Warnung genug, konnte man einen deutlichen Hitzeschleier über dem Stein sehen. Der Stein muss sehr heiß sein um einen solchen Effekt auszulösen, ich habe so etwas nur bei glühendem Eisen gesehen. Der Magier, der uns begleitet hat, war so begierig auf Antworten, dass wir ihn zurück halten mussten, damit er nicht einfach in die tödliche Zone marschiert. Es war ihm nicht möglich eine Erklärung zu geben, außer dass es sich nicht um Magie im eigentlichen Sinne handelt.
Wir mussten nicht lange warten, bis es dunkel wurde, je näher die Dämmerung rückte, desto mehr der Uth Krieger verabschiedeten sich wortlos und verschwanden im Unterholz. Aber auch als sie alle gegangen waren blieb die junge Uth Priesterin bei uns. Sie sprach mir ihre Bewunderung aus, dass ich den Mut hätte auch bei Dunkelheit weiter nach der Wahrheit zu suchen, aber wenn ich ehrlich bin, dann war ich nur wegen der fünf schwer gerüsteten Krieger und dem Kriegsmagier so mutig.
Bewunderung habe vielmehr ich für diese mutige und edele Uth, die es schafft sich aus dem Aberglauben und den Beschränkungen ihrer Stammeskultur zu erheben und neues lernen kann. Immer wenn keine anderen Uth anwesend sind, fragt sie mich über unsere Sprache aus, lernt einige Wörter und ist fasziniert von der für sie ungewöhnlichen Grammatik. Ich bin mir sicher, dass sie damit ein Tabu, das vom Phönix auferlegt wurde, verletzt, deshalb werde ich unser Geheimnis wahren, solange ich auf der Insel bleibe.
Mit fortschreitender Dunkelheit, stieg ein leichter Nebel auf und dann haben wir den Stein leuchten sehen! Die Legende basiert tatsächlich auf einem wahren Kern. Eigentlich war es nicht so sehr ein Leuchten, denn mehr ein unwirkliches Strahlen, dass von der Luft um den Stein und nicht von ihm selbst ausgeht. Das Strahlen ist unsteht und verändert sich mit der Zeit und erleuchtet alles in einem unwirklichen blauen List. Wie schön LiNoUt in diesem blauen Licht ausgesehen hat, als sie völlig verzaubert das Schauspiel beobachtet hat.
Was immer dieses Licht auch bedeuten mag, es ist weder selbst magisch, noch scheint es von Magie erzeugt zu werden. Nun mag ein Kriegsmagier nicht unbedingt als Wissenschaftler gelten, aber es war ihm deutlich anzusehen, dass er begeistert war etwas zu entdecken, das er nicht erklären konnte. Er selbst ist denkbar ungeeignet den Stein zu analysieren und vor allem die offensichtlich schädlichen Austrahlungen abzuschirmen, aber er denkt er könnte ein Team aus unserer Expedition zusammenstellen.
Der Rückweg war zum Glück erfreulich ereignislos, was LiNoUt nicht davon abgehalten hat sich die ganze Zeit an meinem Arm fest zu halten. Nur einmal sahen wir eine Art Funkeln im Wald, es war leicht grünlich und LiNoUt bezeichnete es als HoUht, also eine Art großes Tier und sie zeigte ganz klare Anzeichen von Panik. Ich bin mir nicht sicher, ob das Tier durch unsere Schreie, die Armbrustbolzen oder den wirklich beeindruckenden Feuerball vertrieben wurde, auf jeden Fall sind wir sicher im Lager angekommen.
Ich kann meine Enttäuschung nicht wirklich in Worte fassen, dass der Hauptmann nicht zu überzeugen war, den Stein zu bergen. Unser Kriegsmagier hatte da weniger Probleme, seine Schmipftriade war vom linguistischen Standpunkt aus mehr als interessant. Er musste schließlich mit einigen seiner Kollegen entfernt werden, die ebenfalls nicht aufhören wollten auf den Lagerrat einzureden. Die einhellige Meinung war, dass es viel zu gefährlich sei sich mit den Besten unseres Magierstabes einer Nebensächlichkeit zu widmen. Die volle Konzentration müsse den Turnieren gelten und nichts dürfe uns ablenken.
Welches Mysterium wir hier auch wohl gefunden haben, es wird von uns nicht gelöst werden. Welche Macht einem Schwert aus diesem ungewöhnlichen Meteoreisen innewohnen würde, werde ich nie erfahren. Die magischen Möglichkeiten kann ich wohl nicht einmal abschätzen, doch die Reaktion der Magier mag ein Maß dafür sein. Ich bin mir sicher, dass diese Resource nicht lange ungenutzt sein wird.
gezeichnet
Tir Bel'Sal
Erster Schreiber der Expeditionstruppen
Nachtrag:
Tehman, bitte streiche die persönlichen Teile des Berichts, wenn Du die offizielle Schrift für die Expeditionsbücher erstellst. Behalte diesen Text bei den Abschriften, ich werde ihn in meine persönliche Bibliothek aufnehmen.
Die sogenannte Zungenalge
Auf der Insel Primum wachsen gewöhnlich viele Kräuter, die dazu neigen den Unvorsichtigen zu vergiften. Kaum etwas auf dieser Insel ist harmlos. So ist es kein Wunder, dass Einheimische ihre Nahrungsmittel sorgfältig aussuchen oder eine gewisse Resistenz gegen die Flora und Fauna entwickeln müssen. Alles andere bedeutet den Tod.
Umso mehr bin ich darüber verwundet, dass es auf dieser Insel ein sehr starkes heilfähiges Kraut gibt. Diese unscheinbare Pflanze wächst im Wasser und scheint dieses zu filtern. Das ich es entdeckt habe, war ein Wille des Geistes, denn ohne diese Pflanze wäre ich hier gestorben. Ich habe auf die schmerzhafte Weise lernen müssen, dass es nicht reicht, einfach nur vorsichtig zu sein.
Es war nur ein kleiner Schnitt an den Dornen einer Pflanze, den ich erst bemerkt habe, als das Brennen begann. Und dann wurden meine Beine schon schwächer. Außer Hörreichweite eines denkenden Wesens war ich auf mich selbst gestellt. Ich hatte ein Gegenmittel dabei, dass ich auf die Wunde träufelte, doch meine Kraft verlies mich zunehmen. Ich brach in der Nähe des Wasserlaufs zusammen.
Als ich wieder zu mir kam, lang mein Arm im Wasser, von einer Pflanze umgeben, die ihn ihrer Form mich an eine Zunge erinnerte. Zungenalge, so schrieb ich sie später in meine Aufzeichnungen. Ein paar dieser Zungen hatte sich um mein Arm gewunden. Ich nahm, zu Untersuchungszwecken, einige dieser Algen mit und nach sorgfältigen Prüfungen bin ich mir sicher, dass sie dafür gesorgt haben, dass die Wunde von dem Gift gereinigt wurde und das mein Körper mehr Kraft fand, gegen den Wundbrand anzukämpfen. Letzendlich hat dieses Kraut geholfen, dass ich noch am Leben bin.
epistemische Anmerkung: Diese ungehobelten Einheimischen würden diese Pflanze nie und nimmer anrühren, weil sie grün ist. Eine Zeichnung der sogenannten Zungenalge muss wohl im Nebel abhanden gekommen sein.
Warum ein unglückseeliges Geschick unsere Expedition ausgerechnet in dieses Lager verschlagen hat wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, aber es ist Sache des Kommandanten so etwas zu entscheiden. Ich hoffe nur, dass er triftige Gründe dafür hatte, nicht dass er diese im Moment mit mir teilen würde oder irgendetwas besprechen würde, was sich nicht um die nächste Schlacht dreht...
Heute ist mir klar geworden, dass es nicht nur mir so geht, sondern dass Keiner aus dem Tross, der nicht direkt mit den Kämpfen zu tun hat, das Gehör unserer Expeditionsleitung, geschweige denn der Lagerleitung finden kann.
Wie viel ungenutzte Möglichkeiten hier entstehen, wie viel Potential hier verschenkt wird, wurde mir erst nach meinem Gespräch mit einem der Handwerker aus dem Tross klar. Ich sah ihn heute Mittag mit einem Gardisten streiten, der ihn nicht einmal die Nähe unserer Anführer hat treten lassen. Alle Beteuerungen, dass es wichtig sei und die weiteren Kämpfe entscheidend beeinflussen könnte, blieben ohne Erfolg.
Ich fürchtete, dass sich der Streit zu einem unschönen Vorfall entwickeln würde, waren doch beide vom Wüstenvolk und in ihrem Temperament entsprechend wenig zurückhaltend. Also schritt ich ein und der Handwerker beruhigte sich etwas, konnte er doch jetzt mit einem Mitglied des Stabes reden. Wie schnell sein Zorn doch wieder aufgeflammt wäre, hätte er gewusst, dass auch ich nicht mehr dem inneren Kreis zugeordnet bin. Doch so konnte ich mit wachsendem Interesse seinen Bericht entgegen nehmen.
Beim Fällen von Bäumen für den täglichen Bedarf des Lagers stießen sie auf eine Gruppe von Bäumen, die auf den ersten Blick fast wie Kiefern aussehen. Zur Überraschung aller Holzfäller, ließ sich keiner der Bäume fällen; sie widerstanden allen Versuchen ihnen mit Äxten und Sägen zu Leibe zu rücken. Selbst die kleinsten Äste besitzen noch eine unglaubliche Härte.
Da der Gute Mann sonst vor allem als Tischler und Zimmermann sein Geld verdient, konnte er mir gar nicht genug Wunderdinge erzählen, die sich mit einem solch harten und perfekten Holz bauen ließen. Angefangen von Mühlrädern, die ihre Achsen und Lager nicht mehr zerstören, über filigrane Brücken oder Leitern, bis hin zu ganz praktischen Waffen und Rüstteilen hatte er alles schon vor seinem geistigen Auge gebaut.
Ich muss ihm Recht geben. Man stelle sich ein Holzschild vor, dass die Stärke eines Stahlschildes besitzt oder einen Speer, der niemals bricht, ganz abgesehen von großen Kriegsgerät, bei dem das Holz immer der schwächste Teil ist. Allein er konnte keinen seiner Pläne ausführen, da es noch nicht einmal möglich war einen der Bäume zu fällen.
Wie naiv war ich in meiner Begeisterung, als ich den Bericht und die Pläne, durch viel Bitten und Einfordern von Gefälligkeiten, doch unserem Expeditionsleiter vortragen konnte. Ich stieß auf unverholenes Desinteresse. Es war nicht zu vermitteln welchen Schatz wir hier in greifbarer Nähe hatten, es wurden keinerlei Resourcen und Personen bewilligt, die Bäume auch nur eingehender zu untersuchen. Dem Krieger, der unser Kommandant vor so vielen Jahren einmal gewesen sein muss, war scheint es schon die Erwähnung von Holz suspekt und seine Aufmerksamkeit wendet sich bald wieder der nächsten Schlachtplanung zu.
So war ich auf mich alleine gestellt und ich konnte mir die Bäume mit einigen Uths zusammen anschauen. Sie werden bei den Uth als ToOb bezeichnet, was wohl so viel heißt wie Starker Baum, die besonderen Eigenschaften sind ihnen wohl bekannt, sie verwenden das Holz aber nicht, weil die Gewinnung so komplex und schwierig ist.
Es steht wohl zu befürchten, dass damit noch eines der Geheimnisse dieser Insel wieder in Vergessenheit gerät und der Schatz für uns ungenutzt zurück bleibt. Ich hoffe der werte Leser kann aus diesen Zeilen die Weisheit ziehen, sich nicht zu sehr in einen einzigen Aspekt der Geschehnisse um ihn herum zu vertiefen, wenn er nicht das wichtigste verpassen will.
gezeichnet
Tir Bel'Sal
Erster Schreiber der Expeditionstruppen
Wie ich bereits mit dem werten Leser geteilt habe, sind die Uth ein Volk, das viel und ausgiebig feiert. Ja sie scheinen das Leben so sehr zu feiern und zu lieben, da ihre Insel ihnen auf so vielerlei Arten nach dem Leben trachtet. An anderer Stelle habe ich ausführlich über die Riten der Uth mit ihren Trommeln und Gesängen und ihrer Liebe zum Feuer berichtet, hier will ich eine ihrer Geschichten aufzeichnen, die mir die Hohepriesterin beim gestrigen Fest, oder sollte ich besser sagen Gelage, erzählt hat.
Auch wenn es mir fern liegt dem Wissenssuchenden eine Wahrheit vorzuenthalten oder seinen Zugang hierzu auch nur zu erschweren, so fiel es mir doch sehr schwer diese Geschichte mit all ihren Details aufzuschreiben. Es mag den werten Leser verwundern, aber mit fehlen durchaus die Worte um hier alles so wiederzugeben, wie es wohl gedacht ist. Die Legende, die mit mir geteilt wurde, nun…
Also es war bereits sehr spät und es waren schon viele Geschichten erzählt worden und der Trunk, der wohl aus einer Art Pilz und Milch gebraut wird, ist auch reichlich geflossen. Ja, das mag dem Verständnis dienen, auch ich und mein Begleiter Tehman hatten je einen ganzen Becher getrunken, was wahrlich ein Becher zu viel ist. Es fiel mir auf, dass die Hohepriesterin, wohl zur Feier des Anlasses, ein besonderes Medaillon trug und damit nahm die unglückselige Geschichte ihren Anfang.
Mir war durchaus bewusst, dass die Uth, wie es ihrem einfachen, manchmal gar kindlichem Gemüt entspricht, gerne derbe Scherze und Späße machen. Manche ihrer Erzählungen sind wohl auch nur Zoten, darauf ausgelegt das Gegenüber zu überraschen. Insbesondere die Geschichten um Ko'Ti sind auch viel zu divers um wirklichen Tatsachen zu entspringen. Aber diese Geschichte hat mich doch unvorbereitet getroffen, zumal Li'No'Ut neben mir saß und alles mit lautem Lachen kommentierte.
Ich war also so unvorsichtig zu fragen, was dies für ein besonderer Talisman sei, den sie heute an einer Lederschnur um ihren Hals trug. Da wohl alle Kinder bereits schlafen gegangen waren, hat Sie lautstark verkündet, dass sie mir antworten wird. Schon dies hat zur Erheiterung aller anwesenden Uth beigetragen, da sie diese Ankündigung ausschmückte mit einem Hinweis auf die Weisheit, die ich dadurch erlangen werde und dem tiefen Verständnis der Uth, die mir dies ermöglichen würde. In gewisser Weise hat sie wohl recht und ich habe mehr erfahren, als selbst mein Wissensdurst wollte.
Sie nannte es die Geschichte vom Zyklus als das Chaos verlor und es beschreibt wohl eines der Turniere, die bereits vergangen sind. Eine ihrer weiblichen Vorfahren hatte, der Geschichte nach, auch damals das Amt der Hohepriesterin inne, doch war sie als die Kämpfer die Insel betraten noch sehr jung und wie sie es ausdrückte, noch voll Feuer wie ihre Tochter Li'No'Ut.
Damals wollte die Hohepriesterin eine viel aktivere Rolle im Turnier einnehmen und besuchte der Reihe nach die Lager, um einzuschätzen, ob eines der Lager ihre Bewunderung und damit Gunst verdienen würde. Stolz wie sie war, besuchte sie ein Lager nach dem anderen und stelle den ersten Streiter zur Rede.
Sie sprach mit ihm wenn er es vermochte, betrachtete ihn nur, wenn er dies nicht tat und im Fall des Krieges kämpfte sie sogar mit ihm. Auf meine Zwischenfrage ob sie ihn bezwang, sah sie mich die Hohepriesterin nur strafend an und Li'No'Ut flüsterte mir ins Ohr, das solche Selbstverständlichkeiten nicht erwähnt werden. Keiner der Streiter schien ihr Würdig und als letztes Lager besuchte sie das Lager des Chaos.
Auch in diesem Jahr war das Lager des Chaos von Orks beherrscht und der erste Streiter war einer der größten und mächtigsten Orks, die die Insel je gesehen hatte. Die Uth Priesterin gefiel ihm und auch wenn er sie nicht verstand, so verstand er es doch sie mit Gesten und Geschenken in sein Zelt zu bitten. Stolz wie sie war, fühlte sie sich zum ersten Mal mit Respekt behandelt. Sogar eine Wache wurde vor dem Zelt aufgestellt, wohl ihr zu Ehren. Doch der erste Streiter des Chaos hatte nichts gutes vor, ihr Feuer hatte sein Herz verbrannt und so versuchte er mit Gewalt zu nehmen, wonach es ihm jetzt so verzehrte. Doch stolz wie die Hohepriesterin war lachte sie nur und zeigte ihm wie heiß ein Stein brennen kann.
Der folgende Teil der Geschichte ging zum großen Teil in viel Gejohle und lautem Lachen unter. Offensichtlich war die Geschichte schon viele Male erzählt worden und jetzt beteiligten sich immer mehr Uth an der Erzählung und schmückten sie immer unwahrscheinlicher aus. Was ich noch verstanden habe und hier wiedergeben will, ist, dass nach viel Zeit die Uht beschloss noch ein wenig nachzuhelfen und nun ja, Teile des ersten Streiters versteinerte. Das ging eine Zeit lang gut, aber dann brach es ab. Der erste Streiter war nicht mehr lange und die Hohepriesterinnen dieses Uth Stamms geben den Talisman seitdem immer an die Nachfolgerin weiter. Es wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben, wie laut Li'No'Ut gelacht hat, als ich es letztendlich verstand und sehr rot geworden bin...
Tehman hatte mittlerweile, alle Warnungen aus früheren Begebenheiten in den Wind schlagend, wohl seinen zweiten Becher gelehrt und mit leicht unsicherer Stimme die Geschichte angezweifelt. Sein Argument war, dass der Stein viel zu stark bearbeitet wirkt und viel zu glatt und überhaupt nur in der groben Form mit dem zu tun hat, was er darstellen soll. Ich werde die weiteren Erklärungen und Begebenheiten des Abends hier nicht festhalten, ich erwähne sie auch nur, da wir eine gar wunderbare Redewendung dadurch erlangt haben. Gegeben natürlich wieder in einer Zweiform:
Ut As | Ein Stein, der rollt | |
Ar Me | wird klein. |
Wobei das Ut As zum besseren Verständnis auch mehrmals wiederholt und mit Gesten unterlegt werden kann. Eine Übersetzung wäre etwa "Ein Stein der viele Jahre rollt, wird rund und klein" oder freier und uns verständlicher "Steter Tropfen höhlt den Stein".
Aber genug von allem was hier erzählt wurde, ich glaube die ganze Geschichte nicht wirklich und sie muss wohl mit klarerem Kopf und wacheren Sinnen interpretiert werden. Viel mehr beschäftigt mich im Moment die Frage, warum die Tinktur des Heilers nicht endlich wirken mag?
gezeichnet
Tir Bel'Sal
Erster Schreiber der Expeditionstruppen
Nachtrag:
Tehman, bitte streiche die persönlichen Teile des Berichts wenn Du die offizielle Schrift für die Expeditionsbücher erstellst. Behalte diesen Text bei den Abschriften, ich werde ihn in meine persönliche Bibliothek aufnehmen.
[Auf einem Stück Pergament findet sich folgende Notiz]
Ar’At - (wörtlich) Wasser angetan bekommen
Das ist für einen Uth ein wirklich bedrohliches Wort. Es setzt sich zusammen aus dem Wort Ar, das vieles bedeuten kann, am häufigsten wohl werden, angetan bekommen, erleiden und erfahren. Das muss nicht unbedingt negativ sein, aber da man hier der passive Part ist, schwingt immer etwas bedrohliches mit. Der zweite Teil At bedeutet Wasser, Gewässer, aber auch den Regen oder den Fisch. Generell haben die Uth ein zwiespältiges Verhältnis zum Wasser, kann es sie doch ihres Schutzes berauben. Ich persönlich halte das zwar mittlerweile für Aberglaube, denn wer sich Zeit seiner Lebens langsam versteinert, der wird auch durch ein wenig Wasser nicht auf einmal weich und verletzlich, aber diese Furcht ist tief in den Uth verankert. Zusammen ergibt sich also ein sehr bedrohliches Wort, dass man einfach mit “gewaschen werden”, übersetzen kann oder im Übertragenen Sinne als “sich läutern”.
Damit erhalten wir als Bedeutung:
Ein Begriff den die Uth also für zwei gänzlich verschiedene Dinge verwenden und wieder dem Kontext, ihrer Mimik und ihrer Körperhaltung die Unterscheidung überlassen.
Dieses Konzept sich zu läutern oder sich helfen zu lassen, geläutert zu werden hat einen festen Platz in der Gesellschaft der Uth. Verfehlungen, die man gegen andere, die Gemeinschaft oder gar dem hoch herrlichen Phönix begeht, muss man nicht nur wieder gut machen, sondern es bedarf auch einem spirituellen Akt, einer Läuterung. Das kann eine einfache Entschuldigung sein, eine rituelle Waschung oder eine beliebige Strafe, die von der Hohepriesterin vergeben wird. Bisher konnte ich dies aber noch nicht beobachten.
Ich hoffe dem werten Leser ein wenig meines Wissen geteilt zu haben,
gezeichnet
Tir Bel'Sal
Erster Schreiber der Expeditionstruppen
[Anmerkung in einer anderen Schrift]
Ich habe eine Zweiform zu diesem Thema gehört:
Hii Pae
Ar At
was wohl so viel heißt wie:
“Wenn Du stinkst, wirst Du gewaschen.” Die Uth verwenden das im Sinne von “Selbst Schuld!”.
Der Baum der Liebenden
Eine alte Legende besagt, dass es vor langer, langer Zeit wohl eimal ein Liebespaar gegen haben soll, dass sich immer an einem Baume traf und die Früchte ihrer Liebe brachten den Baum zum Wachsen.
Was für ein ausgesprochener Humbug könnte man meinen, doch die Auszeichnungen lügen nie. Es spielte sich bei dem Wettstreit ab, als die Freiheit das ersten Mal gewann. Die beiden Liebenden kamen aus zwei verschiedenen Lagern und sie trafen sich heimlich. Natürlich wurden sie irgendwann erwischt und jeweils in ihren Lagern festgesetzt.
Am vorletzen Abend des Wettstreits konnte der junge Liebhaber endlich fliehen und wurde beim Versuch seine Geliebte aus ihrem Gefängnis zu befreien schwer verwundet. Der Vater der jungen Gefangenen erstach den Liebhaber der eigenen Tochter mit seinem Dolch, doch als er in das entsetzte Gesicht seiner Tochter blickte, brach sein von Hass erfülltes Herz und er lies sie gehen. Die Beiden flohen, doch er war so schwer verletzt, dass ihn keiner hätte retten können, also schleppte sie den schwer verwundeten Körper ihrer Liebhabers zu dem Baum ihrer Liebe.
Als er in ihren Armen starb, zog sie den Dolch ihres Vaters aus seiner Brust und tötete sich dann selbst. Der Baum war als stiller Beobachter der einzige Zeuge ihrer Liebe und ihres Todes und so hatte er Mitleid mit den Beiden. Er nahm ihre Körper in sich auf, so verwurzelte sich alles zu einer im Stamm verwachsenen Einheit.
Am nächsten Tag kamen Gerüchte auf, dass jemand über Nacht die Seiten gewechselt hätte und die Freiheit gewann. Böse Zungen behaupteten, das die Freiheit nur hat gewinnen können, weil in dieser Nacht das Zeremoniell des Krieges verschwand und bis zum heutigen Tage nicht wieder aufgetaucht ist.
Danach wurde darüber nachgedacht sinnlose Tode während des Wettstreits besser zu vermeiden und die Richtlinien des Ortes der Aufersehung wurden modifiziert. Der Phönix der Asche wart wie ein Phönix aus der Asche zum nächsten Wettstreit zur Stelle, damit sowas nie wieder geschehen mag.
Anmerkung: Daraufhin folgten allerlei vertrackte Liebesgeschichten, die auf die Macht dieses Baumes zurückzuführen sind. Siehe Sammlung Abteilung Liebesbriefe von Uth.
Der Fluch des Wächters
Nur, wenn sich der Schleier lichtet, wird man eintreten
Wenn es nicht Tag, nicht Nacht ist
Wenn Sonne und Mond einander ins Antlitz sehen.
Wenn sich der Schleier hebt Und Leben zu Traum und Traum zu Leben wird.
Er steht auf der Schwelle, nicht in dieser, nicht in jener Welt
Ein Krieger, seit tausend Jahren in Vergessen gehüllt
Ein Beschützer dessen, dem er den Rücken kehrte
Nicht der Zeiten Zahn vermag ihn zu zermalmen
Nicht tausend ehrlose Schwerter niederstrecken
Nicht der Drachen Feuer zu Asche verbrennen
Nur dem ritterlichen Schwert beugt er sich.
Das ist sein Fluch.
Er wird schweigen und zusehen, wenn andere sein Schicksal bestimmen.
Das ist sein Fluch.
Er wird in Gefangenschaft oder in Freiheit gehen, wie sie enscheiden.
Das ist sein Fluch.
Er wird das Schwert heben und für sie kämpfen
Er wird das Schwert heben und gegen sie kämpfen
Das ist sein Fluch.
Geliebte Niniane,
es ist nun einige Wochen her, dass ich dem Gesandten des Geistes gefolgt bin. Die Fahrt über die stürmischen Meere war anstrengend und voller Entbehrungen. Doch in mir brennt ein Feuer, ein Funke der sich entzündet hat, als sie von den Inseln der Macht sprachen. Von dem Gleichgewicht und der Ordnung. Du hast es gesehen, noch bevor ich es mir selbst eingestehen konnte. Du hast mich frei gegeben, diesem Ruf zu folgen und dafür liebe ich dich umso mehr.
Du solltest es sehen, das Lager der Ordnung. Lauter ehrbare Kämpen, die sich auf das gleiche Ziel eingeschworen haben. Die Insel für ihr Haus zu gewinnen. Ich wünschte, Du wärst mitgekommen. Hättest gesehen, wie ich als Sieger aus dem Turnier um den Ersten Streiter hervorgegangen bin. Mein Herz schmerzt, weil Du nicht bei mir bist. Weil wir auf dieser Insel nicht im gleichen Lager sein könnten, denn dein Herz ist wild – wild wie die Urkraft. Und trotzdem hast du mich gehen lassen und bist, für mich, zurück geblieben.
Hier strömt so viel auf mich ein, so viel neues. So viele Gleichgesinnte, die mir auf die Schulter geklopft und Essenzen gegeben haben, um zu zeigen, dass ich auf dem Weg zur Anerkennung durch den Aeon nicht allein sein werde. Ich gewinne hier auch für dich, für uns.
Meine Sehnsucht nach Dir ist so stark, dass mir mein Herz vorgespielt hat, Du wärst in der Stadt. Doch mein Verstand weiß, dass Du für mich zurück geblieben bist.
Ich werde wiederkommen, meine Liebe. Wiederkommen, weil Du mich hast gehen lassen. Wiederkommen, um Dich zu holen. Ich wüsste nicht, wie ich mich verändert hätte, wäre ich dem Ruf der Inseln nicht gefolgt. Es ist, als ob ich meine Bestimmung gefunden habe. Wir können hier, wenn der Kampf um die Insel gewonnen ist, ein neues, gemeinsames zu Hause finden. Zusammen hier glücklich sein. Oh, geliebte Niniane, ich bitte Dich, komm dann zu mir. Ich finde Stärke in dem Gedanken daran, dass wir hier eine neue Heimat finden werden.
Ich stelle mir dein strahlendes Gesicht vor, als ich alle Aufgaben des Aeon bestanden habe und ich von dem Haus als Erster Streiter ausgerufen wurde. Als ich die Waffe des Paladins aus dem Stein ziehen konnte. Ich denke, Du wärst stolz auf mich gewesen. Unser Lager war das Erste, dass seinen Streiter benennen konnte. Ich spüre die Macht des Aeon durch mich fließen. Ein erhabenes Gefühl.
Wenn die letzte Schlacht geschlagen, die letzten Siege einfahren sind, dann werde ich mit dem Schiff zurück kehren und Dich holen. Meine Geliebte, wie sehr wünscht sich mein Herz, dass du jetzt bei mir wärst. Die Lager werden zum letzten Kampf gerufen und als Paladin werde ich das Herr anführen. Ich werde für die Ordnung und für Dich kämpfen, auf das wir bald wieder vereint sind. Mein Herz gehört Dir – für immer.
Dein
Alaric
Paladin der Ordnung auf der Insel Primum
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