
Die Krähen lachten immer noch und flogen ihre Kreise über der feuchten Hütte.
Oberon sprang von einem Bein aufs Andere und schimpfte wie ein Rohrspatz. ‘Diese Mistviecher. Scheißen überall hin.’ Und schon flog etwas von oben herab und ihm direkt ins Auge.
Der Kapitän kam wieder aus der feuchte Hütte getreten und hatte den Hans im Schlepptau. ‘Da hat sich jemand gerade freiwillig gemeldet. Er möchte bis morgen Mittag das Deck schrubben, sonst wieder er kielgeholt.’
Oberon rieb sich sein Auge und blickte seinen Kapitän mit dem anderen Auge scheel an. ‘Was hat er denn nun wieder ausgefressen?’
‘Hans hat laut gedacht!’
Oberon rieb sich immer noch das Auge und murmelte mehr zu sich, als zu seinem Kapitän: ‘Jetzt wäre denken bestimmt nichts Schlechtes.’
‘Das hab ich gehört!’ blökte der Kapitän.
‘Ich mein ja nur! Es ist doch nichts Schlechtes, wenn sein Kopf nicht nur eine Abdeckung ist, damit es ihm nicht in den Hals regnet.’
Jetzt murmelte der Hans lauter als gewollt: ‘Sagt der, der alle Bolzen de Kapitäns verschossen hat und der einzige Treffer geht auf das Konto der Krähen!’
Der Kapitän schlug dem Hans auf den Hinterkopf und räusperte sich dann: ‘Oberon?’
‘Aye Kapitän!’ rief Oberon und versuchte die Armbrust hinter seinem Rücken zu verstecken.
Der Kapitän blickte auf den leeren Köcher und meinte dann: ‘Und wieder hat sich wieder jemand freiwillig gemeldet. Da hat heute Nacht noch jemand Schiffsdienst, Oberon. Du beaufsichtigst Hans beim Deckschrubben.’
Hans versuchte so lautlos wie möglich zu verschwinden, doch der Kapitän packte ihn am Ohr. ‘Und fürs Petzen, sucht der liebe Hans meine Bolzen!’
‘Ja, aber!’
‘Jetzt schlägts aber 13!’ schrie der Kapitän so laut, dass es dem Hans seine Wollmütze vom Kopf fegte. ‘Nichts aber und widersprich nicht immer deinem Kapitän!’
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