Der Inseln der Macht - Adventskalender 2017

6 Finger hat eine Hand.

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Primum 2 Adventskalender 6Am Abend saßen zwei Krähen auf dem Dach und erzählten uns, was auf Primum geschah, wenn es dunkel wird: 

Der Flötzinger, der erste Maat und der Kapitän saßen immer noch auf der Bank und schauten der fluchenden Herta und dem immer noch leidenden Hans dabei zu, wie sie versuchten den nicht mehr ganz so schönen neuen Dielenboden wieder sauber zu schrubben.

Der erste Maat hatte mittlerweile einen Berg Schnee im Schritt, konnte aber den Blick nicht vom Hintern der Herta trennen und schüttelte dabei apathisch den Kopf hin und her.

Der Flötzinger blickte auf seine Hand und rief: ‘Kapitän?’

Es dauerte einen Moment, bis aus dem Mund vom Kapitän ein ‘Aye!’ stolperte.

‘Hat deine Hand auch sechs Finger?’

Der Kapitän hob seine Hand, brauchte einen Moment und meinte dann: ‘Aye!’

‘Na dann ist ja gut.’

In der Küche explodierte etwas. Man konnte Petra Hacke fluchen hören. Draußen flogen zwei Krähen tot vom Dach und blieben kopfüber in Schnee stecken.

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5 auf einen Streich

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Primum 2 Adventskalender 5Der Kraken hat uns berichtet, was heute mittag auf Primum geschah: 

Herta sag fröhlich vor sich hin. Petra kochte ein magenfreundliches Süppchen.

Auf einer Bank saßen Pandora mit einem kalten Lappen auf dem Gesicht, der Flötzinger neben ihr mit einem kalten Lappen auf dem Hinterkopf und einem Eimer vor seinen Füßen, HP Mies mit einem kalten Lappen im Schritt, der Kapitän mit einem kalten Lappen um die Hand gewickelt und der Hans zog es vor auf einer Schüssel mit Schnee zu sitzen.

Der Flötzinger murmelte: ‘Kapitän!’

Vom Kapitän kam ein ‘Aye!’

‘Hättest ihn nicht so hart versohlen müssen!’

‘Das war dafür, dass er noch seine Klamotten anhatte, als er heute morgen unverrichteter Dinge im Schoß deiner Frau aufgewacht war!’

Petra Hacke brachte ein Tablett mit 5 Bechern und trällerte: ‘Erstmal was Abschwellendes für die Herrschaften!’

Von hinter der Theke konnte man die Huren Wehklagen hören, was für ein Jammer das wäre.

HP Mies blickte seinen Kapitän an und frug: ‘Kapitän!’

Vom Kapitän kam wieder ein ‘Aye!’

‘Ist das immer so beim Stapellauf?’

‘Schlimmer. Hape. Viel Schlimmer!’

Petra Hacke kam wieder und brachte 5 Süppchen und trällerte: ‘So und jetzt noch was für den Magen.’

Pandora räusperte sich und meinte: ‘Spatzenbert, ich will die Scheidung!’

‘Ja, Schatz. Warum diesmal.’ Kam es völlig ungerührt aus dem Mund vom Flötzinger.

‘Wegen Häuslicher Gewalt!’ meinte Pandora und zog den Lappen vom Gesicht. Ich Gesicht war kaum wieder zu erkennen, es hätte eher Ähnlichkeit mit einer Nasenbruch-Veilchen-Parade.

‘Aber Schätzelein, das war doch ein Unfall!’

‘Das sagen alle, mein Schatz. Das sagen immer alle!’

Petra Hacke kam wieder und brachte nochmal 5 Becher und trällerte nun noch schriller: ‘Das ist gegen die Schmerzen.’

Der Hans meldete sich nun zu Wort: ‘Kapitän!’

Aus dem Mund des Kapitäns kam nur ein ‘Aye!’

‘Tut einem nach einem Stapellauf immer der Hintern weh!’

‘Da musst du den räudigen Köter fragen!’

Petra Hacke drehte sich nochmal um, zu den Fünfen auf der Bank. ‘Der räudige Köter hat sich ins Hafenbecken gestürzt und wurde dann vom Kraken gefressen.’

Dem Kraken wurden von zwei Krähen mindestens ein Auge ausgefressen.

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Auf allen Vieren aus der Hütte

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Primum 2 Adventskalender 4Ein verstörter Hund hat uns geflüstert, was heute morgen auf Primum geschah: 

Am nächsten Morgen schien die grelle Fratze am Himmel durch die schmutzigen Scheiben. Ignaz wurde wach, weil ihm nicht nur die Augen weh taten, sondern auch der Rest von seinem Kopf. Außerdem war ihm flau im Magen und er schmeckte Erbrochenes in seinem Mund. Sein Gesicht klebte auf dem schönen neuen Dielenboden. Nach einem vergeblichen Versuch sich zu bewegen, konnte er zwar sein Gesicht vom Dielenboden lösen, es würde ihm aber zu allem Überfluss auch noch schwindelig.

Bei einem erneuten Versuch die Augen zu öffnen, sah er Dinge, die ihm besser verborgen geblieben wären. Das er seine Mannschaft öfter mal unbekleidet sah, daran hatte er sich ja mittlerweile gewöhnt, er würde sich nie darüber beschweren. Warum denn auch. So schlimm war es ja nun auch wieder nicht, nur mit Freudendamen zusammen zu arbeiten. Aber das er beim Aufwachen die halbe Mannschaft des Kapitän halbnackt vorfand, war ihm neu und einigermaßen verstörend, nachdem er selbst noch weitestgehend angezogen war.

Er drehte sich um und musste erstmal den nackten Körper vom ersten Maat von seinen Füßen schieben. Für einen Moment war er eigentlich auch ganz froh, dass er noch seine Hosen anhatte. Der erste Maat gab einen seltsamen Stöhner von sich, drehte sich im Schlaf und der nächsten Ausblick verschaffte dem Flötzinger zwar eine explizit phantasmagorische Erkenntnis über den Aufenthaltsort des mysteriösen Stechers, den die Huren unter der Mannschaft der Seemöwe letzte Nacht gesucht hatten. Aber das Bild seines aufgestellten Mastes, mit in seinem neuen Schankraumes, hatte sich für den Bruchteil eines Momentes in sein Hirn eingebrannt, auf das er das Bild wohl nie wieder loswerden würde. Er rappelte sich auf und floh auf allen Vieren vor dem Schatten des fleischgewordrnen Mastes und erblickte dann Hans, der zwar noch einigermaßen bekleidet zu sein schien, aber mit dem Gesicht im Schoß seiner Pandora eingeschlafen war. Die einerseits einen mittlerweile gefrorenen Lappen auf der Nase festhielt, während die andere Hand im Lendenschurz eines Uth war.

Kopfschüttelnd kroch er weiter zur Tür. Dort lag ein räudiger Köter, der den Flötzinger verstört anwinselte. Auf der Stiege sah er den Mond aufgehen. Sein Verstand musste einen Moment auf Wanderschaft gegangen sein, aber die frische Luft traf ihn wie ein Schlag und der Gestank aus seinem Mund verschaffte ihm insofern Erleichterung, als dass er sich über einen Hintern hinweg in den Schnee erbroch. Der nackte Hintern, den er fälschlicherweise für den Mond gehalten hatte, gehörte zum Kapitän.

Der Kapitän blickte den Flötzinger an und frug: ‘Wie heißt denn die Schöne, die mir bis eben noch den Hintern geleckt hat?’

‘Wenn ich nach ihr trete, nenne ich sie immer räudiger Köter!’

Der räudige Köter lief zum Hafenbecken und stürzte sich in die Fluten. Dort wurde er vom Kraken gefressen.

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Alle guten Dinge sind dreimal beim Stapellauf

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Primum 2 Adventskalender 2Eine grimmige Katze hat uns verraten, was heute auf Primum geschah: 

Der Kapitän Eik Skylarson kam mit seiner Seemöwe leider einen Tag zu spät auf Primum an, aber er ließ es sich nicht nehmen, dass die feuchte Höhle einen neuen Namen bekommen musste.
Es wurde das Ritual eines reedereiüblichen Stapellaufes vorbereitet.

Ignaz stiftete unter Tränen eine Flasche seines besten Portweines. Der Hans musste aufs Dach klettern und ein Seil anbringen, der H. P. Mies band eigenhändig die Flasche an das Seil. Der Kapitän übergab die Flasche vertrauensvoll an den Ignaz Flötzinger. Dieser holte aus und schwang die Flasche gegen die Tür des Hauses und rief: ‘Ich taufe dich auf den Namen…!’Die Flasche verfehlte allerdings die Hütte und kam mit voller Wucht zurück, Ignaz bückte sich und die Flasche traf Pandora mitten ins Gesicht. Pandora, die mit gebrochener Nase niedergestreckt wurde, blieb an Ort und Stelle liegen. Der Kapitän fing die Flasche schwungvoll auf und meinte: ‘Ich darf doch?’Ohne eine Antwort von Ignaz abzuwarten, holte der Kapitän aus und rief: ‘Ich taufe dich auf den Namen… verdammter Mist!’ Die Flasche kam wieder zurück. Der Kapitän duckte sich und sie traf den Ignaz am Hinterkopf, da dieser gerade über seine Frau gebeugt im Schnee kniete. Ignaz kam mit dem Gesicht voran auf seiner Frau zum Liegen und regte sich nicht mehr. H.P Mies konnte die Flasche vielleicht etwas weniger schwungvoll einfangen und übergab sie wieder dem Kapitän.

Hans rief vom Dach: ‘Kapitän, heißt das Haus jetzt ‘Verdammter Mist’? Ich glaube das ist ganz schön geschäftsschädigend!’

‘Hans kielhol dich selbst und komm sofort runter. Zum Taufen eines Freudenhauses brauchen wir allen Anschein nach jemand möglichst Unbeflecktes!’ schrie der Kapitän.

Hans salutierte seinem Kapitän, rutschte auf dem Dach aus, schlitterte das Dach runter und fiel dann aufs Vordach und landete wie ein Stein direkt vor seinem Kapitän im Schnee. Dann bekam er die Flasche in die Hand gedrückt und rappelte sich wieder auf.

‘Kann sich mal jemand um die Flötzingers kümmern.’ befehligte der Kapitän und fuhr dann zu Hans gewandt fort: ‘Los Hans, taufe die feuchte Hütte!’
Hans holte aus, warf und schrie aus Leibeskräften, was in einem Quietschen endete: ‘Ich taufe dich auf den Namen ‘Die feuchte Hütte!’

Die grimmige Katze wurde von einem noch nicht so ganz verstörten Hund gefressen.

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Die feuchte Höhle 2

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Primum 2 Adventskalender 2
Eine tollwütige Ratte hat uns berichtet, was an diesem Tage auf Primum geschah: 

Der Schnee kam tatsächlich über Nacht und als der Ignaz am Morgen seinen Nachttopf vors Zelt kippen wollte, stand er vor einem mannshohen Schneeberg.
Als er sich um den Berg herum gekämpft hatte, um die Schneeschaufel zu holen, traf ihn ein Schneeball direkt am Kopf.
Als er sich umdrehte, bewegte sich der Schneeberg und es kam ein Uth zum Vorschein.

Er zeigte aufs Dach. Dort wurde gerade ein Seil angebracht und die Uth waren bereit, den Baum auf den Dachstuhl zu ziehen.
Der Ignaz lief armewedelnd zurück ins Zelt. Die Schneeschaufel blieb unverrichteter Dinge im Schnee stecken.

Er stürmte ins Zelt und rief: ‘Pandora, weck die Mädels, es ist angerichtet!’
Am Abend war das Dach endlich fertig und das erste Feuer wurde im Haus entzündet.

Die Feuchte Höhle 2 wurde langsam aber sicher getrocknet.

Die tollwütige Ratte wurde von einer grimmigen Katze gefressen.

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Auf dem Steinweg 1

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Primum 2 Adventskalender  Tag: 1

Ein Mäuschen hat uns geflüstert, was an diesem Tage auf Primum geschah: 

Der Nebel hing schwer über den Hafen. Man konnte den Schnee schon riechen. Der Ignaz Flötzinger lief in den Wald nahe der Grenze zum Gebiet der Ewigkeit und pinkelte erstmal gegen den Grenzstein. Dann schulterte er seine Säge und suchte sich einen kleinen, hübschen Tannenbaum. Er pfiff ein Liedchen und summte dann: ‘Bitte lass es keine Eisenkiefer sein!’
Dann legte er die Säge an und zog. Später lief er mit einem Bäumchen über der Schulter wieder nach Hause. Nach einem kleinen Wäldchen unweit des Hafens konnte man einen neuen Weg sehen, der von ein paar arbeitswütigen Uth angelegt worden war, damit man einigermaßen trockenen und vielleicht nicht ganz so matschigen Fußes zur momentanen Baustelle gelangen konnte.
Er blickte über eine enorme Lichtung und zog die Luft durch seine Zähne ein. Beim Ausatmen grinste er zufrieden und meinte: ‘Morgen wird es Schnee geben!’

Das Mäuschen wurde von einer tollwütigen Ratte gefressen.

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